Überall liegen Blumen. Am Eingang zur Bellevueallee, die direkt zum Schloss des Bundespräsidenten führt. Auf dem Ahornsteig, dort stehen auch Kerzen. Überall dort, wo ein Mensch schwer oder lebensgefährlich verletzt wurde, und auch dort, wo eine Frau getötet wurde.
Zwei Tage nach dem islamistischen Terrorangriff auf Teilnehmer des Christopher Street Days (CSD) sind am Tatort Hunderte Menschen unterwegs. Touristen, Spaziergänger und andere, die ihrer Trauer Ausdruck verleihen wollen. „Einfach mal eine halbe Sekunde innehalten und dann erst fotografieren!“, schnauzt eine Radfahrerin einen Mann an, der das Blumengebinde an einem Absperrgitter fotografiert.
Terroranschlag
Die Todesroute des CSD-Terroristen: Abdul Ballout öffnete offenbar die Absperrgitter
Am Ort des islamistischen Terroranschlags haben Trauernde Tausende Blumen niedergelegt. Unterdessen stellt sich die Frage, wie der Täter mit dem Auto in den Tiergarten gelangen konnte
3 Min
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Einer der Trauerorte auf der Route des Terroristen.
© Andreas Kopietz/Berliner Zeitung
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