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Neu im Kino

Der Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen 2“ porträtiert Frauen aus der DDR

Gleichberechtigung per Gesetz, viel Ungleichheit im Alltag, aber auch viel Wut, Mut und Humor stecken in dem neuen Film von Torsten Körner. Die Filmkritik.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
6 Min
Die Metallurgin Katrin Seyfarth erinnert sich an die Arbeit in einem Männerberuf in einer Szene des Kinofilms „Die Unbeugsamen 2 – Guten Morgen, ihr Schönen!“. 

Die Metallurgin Katrin Seyfarth erinnert sich an die Arbeit in einem Männerberuf in einer Szene des Kinofilms „Die Unbeugsamen 2 – Guten Morgen, ihr Schönen!“. 

© Anne Misselwitz/Majestic Filmverleih/dpa

Bereits 1950, im ersten Jahr ihrer Existenz, wurde in der DDR die Gleichberechtigung von Männern und Frauen per Gesetz festgeschrieben. Mit einem kurzen Clip zu jener Volkskammer-Versammlung beginnt der neue Film von Torsten Körner. „Die Unbeugsamen 2“ heißt er, die Zahl deutet auf eine Fortsetzung. Wer aber Teil eins gesehen hat – und es waren seit August 2021 immerhin fast 200.000 Menschen deswegen in den Kinos –, merkt sofort: Hier geht es um was ganz anderes. Erzählt der Regisseur in Teil eins über die Schwierigkeiten von Frauen, verantwortliche Positionen im männlich dominierten Politikbetrieb der Bundesrepublik einzunehmen, handelt Teil zwei von Frauen in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen in 40 Jahren DDR.

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