Die neue Weltbühne – Magazin für Politik, Kunst und Wirtschaft – liegt inzwischen in der vierten Ausgabe vor. Seit ihrer Wiederauflage im Jahr 2025 im Berliner Verlag, nach 32 Jahren Pause, steht sie ansehnlich da – auffallend wie eh und je im traditionell-markanten Rot. Sie erscheint monatlich in 25.000 Exemplaren mit Autoren, die eine neue Internationalität spiegeln – eine Weltbühne eben. Sie läuft kaufmännisch stabil, hat Abonnenten in zehn Ländern, als E-Book liegt sie auch auf Englisch vor.
Medien und Demokratie
Heute wie vor 100 Jahren: Die Weltbühne wurde auch in der Weimarer Republik beschimpft
Geliebt, verachtet, von allen Seiten wahrgenommen – die Zeit zwischen den Kriegen bot dem streitbaren Blatt riesigen Resonanzraum: in Zeitungen der 1920er geblättert.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
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In den Jahren der Weimarer Republik blühte die Zeitungs- und Zeitschriftenlandschaft Deutschlands: Ein kleiner Junge verkauft 1930 eine Zeitung an einen Passanten in Berlin.
© SZ Photo/picture alliance
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