„Der Arbeitsplatz ist die zweite Heimat.“ Ein Satz, der heute fremd klingt und doch eine ganze Epoche verdichtet. In der DDR war das keine Metapher, sondern oft gelebte Wirklichkeit – eine soziale, kulturelle und biografische Totalität. Wer arbeitete, war nicht nur Produzent, sondern Teil eines Gefüges, das weit über die Werkhalle hinausreichte.
Rückblick
Die zweite Heimat: Die Arbeit und wie sie dem Osten verloren ging
Betriebssport, Ferienlager, Kollektiv: Arbeit prägte das Leben in der DDR – und ihr Verlust nach der Wende ganze Generationen.
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Arbeiter aus dem Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf demonstrieren vor dem Treuhand-Gebäude – dem heutigen Bundesfinanzministerium.
© Paul Glas/dpa
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