UPDATE

Museen

Diese Berliner Museen öffnen ab Dienstag seltener ihre Türen

Kostendruck und Finanzprobleme belasten auch die Museen. Das führt nun zu Konsequenzen und einige Berliner Museen müssen kürzer treten.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Zahlreiche Museen auf der Museumsinsel in Berlin verkürzen ihre Öffnungszeiten.

Zahlreiche Museen auf der Museumsinsel in Berlin verkürzen ihre Öffnungszeiten.

© Gerber/imago

Wegen der schwierigen Finanzsituation mit steigenden Kosten und knappen Kassen reduzieren einige wichtige Berliner Museen ihre Öffnungszeiten. Vorgesehen sind dabei von diesem Dienstag an sowohl ein weiterer komplett geschlossener Tag pro Woche als auch weniger Stunden mit offenen Türen. Betroffen sind auf der Museumsinsel, die zum Unesco-Welterbe zählt, das Alte Museum und das Bode-Museum.

Zudem gelten neue Regelungen für Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett und Kunstgewerbemuseum am Kulturforum sowie die Friedrichswerdersche Kirche, das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem, die Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg und das Schloss Köpenick. Diese Häuser bleiben nach Angaben der für Berlins Staatliche Museen zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz nun montags und dienstags geschlossen und reduzieren zudem teilweise ihre Öffnungszeiten zu den auch bisher weniger frequentierten Tageszeiten.

Finanzielle Probleme: Diese Berliner Museen sind nicht betroffen 

Von den aktuellen Plänen nicht betroffen sind etwa das Neue Museum mit der berühmten Büste der Nofretete, die zur Nationalgalerie gehörenden Häuser Alte Nationalgalerie, Neue Nationalgalerie und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die Gemäldegalerie, das Museum für Fotografie sowie das Panorama, der Ableger des wegen Sanierung geschlossenen Pergamonmuseums.

Neues Museum und die benachbarte James-Simon-Galerie streichen prinzipiell die abendliche Verlängerung an Donnerstagen, öffnen allerdings vom 4. Juli bis 1. September dienstags bis samstags bis 20 Uhr.

Berliner Museen müssen Ausgaben drastisch reduzieren 

„Die angespannte Haushaltslage zwingt uns leider dazu, dass wir Ausgaben drastisch reduzieren müssen“, hatte Stiftungspräsident Hermann Parzinger die Einschränkungen begründet. „Gleichzeitig wollen wir künftig viel flexibler auf Besucherströme reagieren und bei erfolgreichen Ausstellungen die Öffnungszeiten auch erweitern.“

So etwa bei der vom 19. April bis zum 4. August geplanten Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie. Dort soll der erwartete Andrang von Mai bis August donnerstags bis samstags bis 20 Uhr Zugang finden, im letzten Ausstellungsmontag kommen die Abende dienstags und mittwochs noch hinzu.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Guten Morgen, Berlin Newsletter
Vielen Dank für Ihre Anmeldung.
Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail.
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner