Für die Caterer bietet das diesjährige Theatertreffen viel Freude. Ganze zwei Stunden Pause jedenfalls mussten allein am vergangenen Sonnabend in Jan-Christoph Gockels „Wallenstein“ überstanden werden, mit dem die Branchenschau Halbzeit feierte.
Und wie schafft man das als herumschlendender Zuschauer, der geistig nicht mal viel zu verdauen hatte dabei? Man kauft sich einen Kaffee hier, ein Kaltgetränk da und vielleicht am Ende sogar noch ein Süppchen, denn immerhin sitzt man seit 15 Uhr im Parkett und muss sich dort auch noch von Octavio Piccolomini – einer der Anführer im Lager Wallensteins und bald auch sein Hauptgegenspieler – die buntesten Köstlichkeiten vorkochen lassen.
Zwischenbilanz
Diese Männer! Die ganze Spannbreite verkorkster Maskulinität beim Theatertreffen
Mit „Wallenstein“ und „Serotonin“ zeigt das Theatertreffen zwei gegensätzliche Formen politischer Gegenwartsdiagnose – beide anstrengend, beide faszinierend. Die Zwischenbilanz
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
„Wallenstein“: Szene mit Katharina Bach und Samuel Koch (v.l.)
© Armin Smailovic
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*