Es waren die Zeiten des Big City Clubs in Berlin. Lars Windhorst hatte viel Geld in den Verein gepumpt und der damalige Manager von Hertha BSC, Michael Preetz, gab es aus: im ersten Jahr 110 Millionen Euro, im zweiten Jahr noch mal 31 Millionen Euro. Viele Spieler kamen, kaum einer funktionierte so, wie die Verantwortlichen es sich vorgestellt hatten. Einige konnten nie wieder an ihre zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen, Krzysztof Piątek oder Lucas Tousart etwa. Andere, so scheint es, hatten lediglich ein anderes Umfeld nötig. Matheus Cunha ist sicher das bekannteste Beispiel hierfür. Der Brasilianer war kein völliger Reinfall bei der Hertha. Dass er in Summe 21 Tore und Vorlagen binnen einer Spielzeit in der Premier League auflegen und dann für mehr als 70 Millionen Euro zu Manchester United wechseln würde, war damals trotzdem nicht abzusehen.
„Einer der besten Verteidiger der Liga“
Dieser Hertha-Flop blüht in der Premier League gerade richtig auf
Im Duell des FC Liverpool gegen den AFC Sunderland hat ein schon fast vergessener Ex-Herthaner in dieser Woche die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
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Omar Alderete (2.v.l.) bei Hertha BSC mit Dedryck Boyata, Alexander Schwolow und Marvin Plattenhardt im Berliner Olympiastadion
© Engler/Imago
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