2. Bundesliga

Diesmal kein Spektakel: Magdeburg sammelt in Fürth den nächsten Punkt

In der vergangenen Saison fielen in den zwei Duellen zwischen Magdeburg und Fürth 18 Tore. Diesmal ging es bedeutend ruhiger zu.

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Emmanuel Iyoha (l.) brachte den 1. FC Magdeburg in Fürth früh in Führung.

Emmanuel Iyoha (l.) brachte den 1. FC Magdeburg in Fürth früh in Führung.

© IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende hat der 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga den nächsten Punkt geholt. Im Auswärtsspiel bei Greuther Fürth stand es am Ende 1:1 (1:1). Emmanuel Iyoha hatte den FCM früh in Führung gebracht (5.), Omar Sillah für die Hausherren ausgeglichen (22.). Ein Spektakel blieb diesmal also aus. In der Vorsaison hatte sich die jeweilige Gastmannschaft mit 5:4 durchgesetzt, in zwei Vergleichen waren also 18 Tore gefallen.

Mit einem Sieg hätte Magdeburg zumindest bis zu den Spielen am Sonntag auf Rang drei springen können, so steht die Mannschaft von Trainer Petrik Sander erst einmal auf dem fünften Tabellenplatz.

Beide Trainer werden erhört

Sowohl Sander als auch Fürth-Coach Heiko Vogel hatten sich im Vorfeld unaufgeregtere Partien gewünscht als vorige Saison. Iyohas frühes Tor ließ erneut ein Fußball-Spektakel erahnen. Magdeburg war reifer und klarer im Spielaufbau. Das änderte sich nach dem Ausgleich von Sillah, der zunächst wegen Abseits abgepfiffen, nach VAR-Überprüfung aber anerkannt wurde.

Vor 11.491 Zuschauern wurden die Torhüter zu den Protagonisten des Abends: Fürths Florian Hellstern parierte gegen Mateusz Zukowski (38./75.), Iyoha (65.) und Richmond Tachie (78.) teils aus kurzer Distanz. Auch Magdeburgs Dominik Reimann zeigte eine starke Partie und vereitelte unter anderem gegen Sillah (46.) und den wieder genesenen Shinta Appelkamp (56.) weitere Gegentore.

Nun steht eine dreiwöchige Länderspielpause an. In der Liga spielt Magdeburg erst wieder am 10. Oktober (13 Uhr) zuhause gegen Hannover 96. Nach der Entlassung vom früheren Magdeburger Trainer Christian Titz dürften die Niedersachsen mit einem neuen Coach an der Seitenlinie antreten.

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