Die dauerhafte Zulassung der Reerdigung in Schleswig-Holstein sorgt derzeit für Diskussionen. Nach einer vierjährigen Pilotphase wurde die neuartige Bestattungsform am 18. Juni im nördlichsten Bundesland erstmals offiziell erlaubt. Die entsprechende Änderung des Bestattungsgesetzes hatte der Landtag einstimmig beschlossen.
Während einige Länder mit dem Gedanken spielen, die Methode ebenfalls einzuführen, stößt die Entscheidung andernorts auf gemischte Reaktionen. Zwar sehen viele in der Reerdigung eine nachhaltige Alternative zur klassischen Erd- oder Feuerbestattung – Kritiker bezweifeln jedoch nicht nur das.
Neben einer vermeintlich nur schwer einsehbaren Energiebilanz sorgt vor allem die Tatsache, dass die Knochen der Verstorbenen nach dem Prozess maschinell zerkleinert werden, für Ablehnung.
Bestattung
Diskussion um Reerdigung: „Berührt unmittelbar die Würde des Verstorbenen“
Nun ist die Reerdigung in Schleswig-Holstein dauerhaft erlaubt. Während Befürworter in ihr die Zukunft für Vergangenes sehen, warnen Kritiker aus mehreren Gründen.
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Neue Wege der Bestattung: Seit Mitte Juni ist die Reerdigung in Schleswig-Holstein offiziell zugelassen.
© Christoph Hardt/imago
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