Der bislang strenge Winter gönnt uns eine Atempause -und auch der zuletzt recht angespannte Ölmarkt schaut wieder etwas freundlicher aus. Um 1,85 Euro pro Hektoliter, so rechnet die Verbraucherzentrale Berlin vor, hat der Ölpreis im Vergleich zur Vorwoche nachgegeben. Ursache hierfür: Der Dollar schwächelt. Allerdings gehen die meisten Analysten derzeit davon aus, dass es bei dem moderaten Abschwung bleibt und deshalb kurzfristig keine rasanten Preisabschläge zu erwarten seien. Als weiterer Faktor wirkt sich derzeit die abnehmende Nachfrage preisdrückend aus. Da diese jedoch saisonal bedingt ist, seien auch von dieser Seite keine großen Ausschläge zu erwarten. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Konsumenten, deren Heizölvorräte zur Neige gehen, deshalb, die Preisdelle zum günstigen Nachkauf zu nutzen. Und auch Eigentümer von Gasheizungen sollten jetzt aktiv werden: Nie war ein Anbieterwechsel ökonomisch so sinnvoll wie jetzt, ließ die Stiftung Warentest in dieser Woche verlauten. (rfd.)------------------------------Tabelle: Preise Heizöl und Gas
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]