Bangladesch

Donald Trump kommt in den Zoo: Albino-Büffel in Bangladesch vor Schlachtung gerettet

Der Käufer hatte das Tier für das islamische Opferfest Eid al-Adha vorgesehen. Nach einer Intervention aus dem Innenministerium wurde es zur Polizeiwache gebracht.

Peter Steiniger
Peter Steiniger
2 Min
Der Albino-Büffel mit dem Spitznamen Donald Trump darf weiterleben.

Der Albino-Büffel mit dem Spitznamen Donald Trump darf weiterleben.

© Ziaul Haque Oisharjh/imago

In Bangladesch ist ein Albino-Büffel mit dem Spitznamen Donald Trump kurz vor dem muslimischen Opferfest Eid al-Adha vor der geplanten Schlachtung bewahrt worden. Das Tier sei am Mittwoch nach einer Intervention des Innenministeriums in Keraniganj bei Dhaka zur Polizeiwache gebracht worden, berichtete die Zeitung Prothom Alo.

Ein Polizeivertreter erklärte demnach, es gebe Anweisungen „von oben“, wonach der Büffel nicht geschlachtet werden dürfe. Der Käufer Moniruzzaman sagte Prothom Alo, Polizisten seien zu ihm gekommen und hätten erklärt, die Regierung werde das Tier übernehmen. Er wolle keinen Ärger und habe den Büffel deshalb herausgegeben.

Büffel soll in Zoo kommen

Ruhul Quddus, der Leiter der Polizeiwache Keraniganj, sagte der Zeitung, der Büffel sei vom Haus des Käufers zurückgeholt worden. Später berichtete Reuters unter Berufung auf einen Ministeriumsvertreter, der Büffel solle in den nationalen Zoo in Dhaka gebracht und der Käufer entschädigt werden.

Moniruzzaman hatte zuvor gegenüber Prothom Alo erklärt, ihm sei entweder eine Zahlung in Höhe des Werts des Büffels oder eine Kuh für das Opferfest zugesagt worden. Er habe das Tier wenige Tage zuvor von einer Farm nach Hause gebracht.

Besucher kamen wegen Videos

Der Büffel war vor Eid al-Adha zu einer lokalen Attraktion geworden. Prothom Alo berichtete, Besucher seien zum Haus des Käufers gekommen, nachdem sie Videos des Tieres gesehen hätten. Die englischsprachige Tageszeitung New Age Bangladesh berichtete unter Berufung auf die Polizei, der rund 700 Kilogramm schwere Büffel sei aus Sicherheitsgründen in Obhut genommen worden.

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Den Spitznamen Donald Trump erhielt das Tier nach Angaben von Prothom Alo auf der Rabeya Agro Farm in Narayanganj. Farmbesitzer Ziauddin Mridha sagte Reuters, sein jüngerer Bruder habe den Büffel wegen dessen heller Haarpartie Donald Trump genannt. Das Tier brauche besondere Pflege, werde viermal am Tag gebadet und bekomme vier Mahlzeiten täglich.

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