Gemalte Porträts sind immer so eine Sache, die Queen oder der verstorbene Prinz Philip konnte ein Lied davon singen, regelmäßig mussten sie Porträts von sich enthüllen, die man wohl nur als künstlerisch frei bezeichnen konnte. Doch gemäß ihrem Amt nahm es das royale Paar immer gelassen und mit Souveränität. Never complain, never explain.
„Sie hat ihr Talent verloren“
Einer, der das nicht beherrscht oder wohl auch gar nicht will, ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der sich nun via X über ein Gemälde von ihm empörte. Wie gewohnt in deftigen Worten.
„Niemand mag ein schlechtes Bild oder Porträt von sich, aber das in Colorado vom Gouverneur neben allen anderen Präsidenten aufgehängt wurde, wurde absichtlich so niveaulos verzerrt, wie selbst ich es noch nie gesehen habe. Die Künstlerin hat auch Präsident Obama gemalt und er sieht wunderbar aus, aber das Bild von mir ist wirklich das schlimmste. Mit zunehmendem Alter hat sie (die Künstlerin) offenbar ihr Talent eingebüßt. Ich hätte lieber kein Bild von mir als dieses, viele Menschen aus Colorado haben angerufen und geschrieben, um sich zu beschweren. Sie sind wirklich wütend (...)“
Der Spott ob dieses eitlen Rants ließ natürlich nicht lange auf sich warten und kam unter anderem aus der eigenen Partei. Donald Trump sei ein unsicheres Baby, ätzte der Account Republicans against Trump bei X.
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