Wie viel DDR steckt noch in uns? Gar nicht mal politisch oder sentimental gefragt, sondern ganz praktisch. Die Plastiktüten, die man nicht wegwirft, weil man sie ja noch gebrauchen kann. Das Brot vom Vorvortag, das noch gegessen wird, bevor es „umkommt“. Die Waschmaschine, die immer wieder repariert wird, obwohl man für die Ersatzteile und den Aufwand schon längst ein billigeres Modell bekommen hätte.
Ostdeutsche Nachhaltigkeit war längst da, bevor sie später zum gesamtdeutschen Trend wurde. Zu DDR-Zeiten war der sparsame Einsatz von Materialien aller Art dem Mangel an Rohstoffen und Ressourcen geschuldet. „Diese Lebensart verlässt einen nie“, sagt Sören Marotz, Jahrgang 1973. Und erklärt: „Dabei passt sie heute gar nicht mehr in die Zeit, wo alles im Überfluss zu haben ist.“ Trotzdem lebt Sören Marotz das Sammeln, Aufheben, Wiederverwenden – privat und beruflich.
Marotz ist Ausstellungsleiter des DDR-Museums in Berlin, Historiker und Hobbysammler. Voller Stolz zeigt er ein unscheinbares schwarzes Etui aus Hartplastik. Darin wurden die Rasierapparate vom VEB Bergmann-Borsig in Berlin verpackt. Die Trockenrasierer hießen damals „bebo sher“ und wurden gut drei Jahrzehnte lang millionenfach produziert.
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Mehr„Wenn man das Etui aufklappt, ist da ein Spiegel drin“, erklärt Sören Marotz. Das Etui, das er als 14- oder 15-Jähriger bei einem seiner Ausflüge zur „Einführung in die sozialistische Produktion“ (ESP), wie das praxisbezogene Schulfach damals hieß, in genau diesem Betrieb bekam, leistete ihm lange gute Dienste.
„Das habe ich in der Schule als Federkästchen für meine Stifte genutzt. Und der Spiegel darin war höchst praktisch, man konnte gut mit den Mädels in der Bank hinter einem flirten“, sagt Marotz lachend.
Sören Marotz zeigt im DDR-Museum sein umfunktioniertes Federkästchen und einen selbst gebauten Stiftehalter.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
Der Mangel hatte auch praktische Seiten. Auch weil Marotz so schon als Teenager löten lernte und Schaltungen bauen konnte, bastelte er sich 1988 aus einer alten Mon-Cherie-Schachtel, die er aus dem Hausmüll fischte, eine Spielzeugorgel. Das gute Stück steht heute noch, vermutlich funktionstüchtig, im DDR-Museum. Das wegzuwerfen, käme gar nicht in die (Müll-)Tüte.
Weniger Verpackung – weniger Müll in der DDR
Denn selbst die war zu DDR-Zeiten Mangelware. Nur das Nötigste landete im Hausmüll. Die Frage, die eigentlich eine Feststellung beim Aussortieren war, kennt wohl jeder: „Das ist doch noch gut?!“
Laut einer Statistik des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR kam 1988 jeder Einwohner auf rund 180 Kilogramm Hausmüll im Jahr. Im Westen war es etwa doppelt so viel. Verpackungen waren im Osten schlichter. Statt Wegwerftüten aus Plastik wurden Stoffbeutel verwendet, vieles wurde länger genutzt, und mit den 17.000 Annahmestellen für Sekundärrohstoffe (kurz Sero), wie sie damals hießen, hatte man in unmittelbarer Nachbarschaft immer eine Abnahmestelle für Glas, Papier, Schrott und Altkleider.
Die letzte Bilanz des Sero-Systems belegt: Vor dem Mauerfall sammelten die Ostdeutschen 620.000 Tonnen Altpapier, rund 1,27 Milliarden Flaschen und Gläser, 422.000 Tonnen Altmetall und Schrott sowie 11.000 Tonnen Plaste. „An industriellen Abprodukten und Sekundärrohstoffen (auch aus den Haushalten) fielen in der DDR im Jahr 1988 etwa 91,3 Mio. Tonnen an, von denen 36,4 Mio. t wiederverwertet wurden. Hierdurch konnten ca. 14 % des Rohstoffbedarfs der DDR gedeckt werden“, schrieben die Wissenschaftler vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung 1990 in ihrem Papier „Ökologischer Umbau der DDR“.
Schon Schulkinder sammelten in der DDR Altpapier - hier in Neubrandenburg.
© Benno Bartocha/CC BY SA 3.0
Für ein Kilo Altpapier bekam man damals 30 Pfennige, heute sind es je nach Tagespreis fünf bis 8 Cent. Mit „Sammelausweis“ – auch so ein Instrument, die Menschen zum Recycling zu animieren – gab es sogar noch einen Bonus obendrauf. Die Sammelleidenschaft begann schon in der Schule: So wurde die Klassenfahrt finanziert, das Taschengeld aufgebessert.
„Ich habe mir damit so 20 bis 25 Ostmark Taschengeld pro Monat verdient, indem ich mit einem großen Holzleiterwagen in der Nachbarschaft in Pankow nach Altpapier und Flaschen gefragt habe. An Montagen war das Flaschensammeln immer besonders attraktiv, da dann viel Leergut von den Feiern am Wochenende zu holen war“, erinnert sich Marotz.
Erinnern Sie sich noch? Die Preisliste vom Sero-Handel
© CC BY SA 4.0
Ein grünes Umweltparadies war die DDR deshalb noch lange nicht: Viele Deponien hinterließen Altlasten, gegen Devisen nahm der Osten auch einen Teil des Westmülls an, etwa im Mecklenburgischen Schönberg. Flüsse waren mit Industriechemikalien verunreinigt, die Abgase durch die Braunkohleverbrennung gaben etlichen Städten den gewissen Grauschleier, Mensch und Natur wurden davon krank.
Nach dem Mauerfall blickte der Westen dafür mit Interesse auf das ausgeklügelte Wiederverwendungssystem des Ostens. Die Recycling-Expertin Prof. Dr. Susanne Hartard bekam im Sommer 1990 von der Bundesregierung den Auftrag, das Sero-System zu untersuchen. Sie beschrieb es damals als „äußerst effizient“. Sogar eine gesamtdeutsche Sero-Lösung stand in Aussicht.
Flaschen und Altpapier zu sammeln, war im Osten eine gute Tat und besserte das Taschengeld auf.
© Hubert Link/dpa
Der Umweltminister Klaus Töpfer wolle das Sero-System für den Westen erhalten, titelten damals die Medien. Doch statt es in seiner Breite zu erhalten, wurde es aufgelöst und von der Treuhand privatisiert. Die Sammelquoten brachen ein. Zwar ging der Name als SERO Entsorgung AG sogar noch an die Börse. Die beiden westdeutschen Großaktionäre Dieter und Johannes Löbbert ruinierten das DDR-Recyclingnetzwerk jedoch endgültig. Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs sowie Bilanzfälschung wurden beide zu jeweils siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.
Neben dem Wiederverwerten gehörte auch das Reparieren zum Alltag in der DDR. Kaputte Geräte wurden zur Annahmestelle gebracht, im Keller geflickt oder mit der Hilfe von Nachbarn oder Freunden wieder in Gang gesetzt. Oft aus der Not heraus: Ersatzteile waren knapp, Neuware oft nicht zu haben. Der Staat förderte das Reparieren, wie die Technikhistorikerin Kathrin Tschida herausgearbeitet hat – aus sozialistischer Überzeugung ebenso wie aus wirtschaftlicher Not. Gesetzliche Vorgaben sollten Geräte zudem langlebig machen. Viele galten als robust und ließen sich mit etwas Bastlergeschick lange am Laufen halten.
Obwohl der Verwertungsgedanke in der DNA ehemaliger DDR-Bürger verankert blieb, führte die Konsum- und Verpackungsflut der Nachwendezeit zur Angleichung der Müllmengen in Ost und West. Der Osten holte nach, was die Bundesrepublik der 60er-Jahre prägte.
Mit der Wende stieg auch das Müllaufkommen in Ostdeutschland. Ein Mitarbeiter der Mülldeponie in Schmatzfeld/Sachsen Anhalt zeigt 1990 stolz seine West-Funde.
© sepp spiegl/imago
Damals stiegen durch den Wirtschaftsaufschwung im Westen die Einkommen. Kühlschränke, Fernseher oder auch Waschmaschinen waren bald für breite Schichten erschwinglich. Schon 1955 pries das amerikanische Magazin Life das „Throwaway Living“, das Leben mit Wegwerfprodukten, an – als Befreiung von lästiger Hausarbeit. Mit dem Konsum wuchsen die Müllmengen, hüben wie drüben.
Trotzdem fallen in den ostdeutschen Flächenländern auch heute noch laut dem Statistischen Bundesamt pro Einwohner nur 430 Kilogramm Haushaltsabfälle an. Die westdeutschen Länder kommen hingegen auf gut 460 Kilogramm. Besonders wenig Müll produziert dabei Sachsen mit knapp 400 Kilogramm pro Kopf. Auch Thüringen und Brandenburg liegen unter dem Bundesschnitt, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt im westdeutschen Mittel. So schimmert im Osten auch heute noch die Müllvermeidung aus DDR-Zeiten durch.
In den Großstädten fällt hingegen häufig weniger Müll an. So liegt beispielsweise Berlin mit rund 370 Kilogramm pro Kopf im Jahr deutlich darunter.
Reparieren ist wieder im Trend
Während das Reparieren im Zuge der Konsumlust damals in den Hintergrund rückte, gewinnt es heute durch die Umweltbewegung wieder an Bedeutung. Seit diesem Sommer gilt zudem bundesweit das Recht auf Reparatur: Hersteller müssen Reparaturen kostenlos oder zu erschwinglichen Preisen anbieten. Das betrifft etwa Smartphones, Staubsauger und Waschmaschinen – und zwar auch über die zweijährige Gewährleistung hinaus; wer sich innerhalb dieser Frist für eine Reparatur statt eines Neugeräts entscheidet, erhält zwölf Monate zusätzliche Gewährleistung.
Sichtbar wird dieser Wandel seit gut zehn Jahren auch in den Repaircafés, in denen Freiwillige gemeinsam mit Besuchern defekte Alltagsbegleiter instand setzen. Aus wenigen Dutzend Initiativen sind mittlerweile weit über tausend geworden. Das Leipziger Café kaputt berichtet beispielsweise von stetig steigender Nachfrage. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt es deshalb zusätzliche Angebote in anderen Stadtteilen.
Ein auffälliger Ost-Unterschied zeigt sich zudem beim Reparaturbonus. Unter den Flächenländern haben bislang nur Thüringen und Sachsen landesweite Programme aufgelegt. Thüringen übernahm ab 2021 die Hälfte der beantragten Reparatur. Diese Förderung lief Ende 2025 aus. Wie das zuständige Umweltministerium mitteilt, sei das Ziel, der Reparaturkultur neuen Aufwind zu geben, erreicht worden.
Im Reparatur-Café kann man auch Backofen reparieren.
© Gaby Schuetze für Ostdeutsche Allgemeine
Der Nachbar Sachsen fördert jedoch weiter – vorerst. Der Freistaat bot den Bonus erstmals ab Ende 2023 an, nach einer Pause folgte der Neustart im November 2025. Seitdem wurden bis Ende September rund 20.000 Anträge mit insgesamt 2,35 Millionen Euro bewilligt, wie das sächsische Wirtschaftsministerium auf Anfrage mitteilt.
Ob es in Sachsen 2027 weitergeht, hängt von den laufenden Haushaltsverhandlungen ab. Im Westen unterstützen dagegen einzelne Kommunen das Reparieren kleinteiliger, darunter der Landkreis Miltenberg in Bayern. Dieser stellt jährlich 4000 Euro bereit, die regelmäßig ausgeschöpft werden. Heute wird der Wiederverwendungsgedanke aber mehr vom Umwelt- und Klimaschutz getragen.
Mit Flaschensammeln Führerschein finanziert
Alexander Müller aus Dresden hingegen hat seinen ganz eigenen Weg der Wiederverwertung gefunden. Der 25-Jährige sammelt seit knapp drei Jahren in der ganzen Stadt Pfandflaschen und zeigt seinen gut 340.000 Followern in den sozialen Netzwerken, dass damit mehr als eine Aufbesserung des Taschengeldes zu holen ist. Der „Pfandhauptmeister“, wie er sich selbst im Netz nennt, hatte nach den ersten elf Monaten schon Pfand im Wert von mehr als 4300 Euro gesammelt – und sich so seinen Führerschein finanziert.
Auch bei ihm war der Mangel Treiber der Wiederverwendung. Denn bei dem Zerspanungsmechaniker reicht trotz Vollzeit das Geld nicht für größere Wünsche wie beispielsweise ein eigenes Auto. „Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und am Monatsende bleiben nicht mal 220 Euro zum Sparen“, erklärt er online seinen Followern.
Deswegen wird weitergesammelt. Mehrere tausend Euro für seinen Traum vom eigenen Auto hat er schon wieder an Pfand zusammen. Müller sagt stolz in einem seiner Instagram-Videos: „Ich werde so lange Pfandflaschen sammeln, bis ich mir davon mein erstes Auto finanziert habe.“
Wer sich jetzt die praktische Frage stellt, wie lange der Dresdner am Pfandautomaten braucht, bis er seine Ausbeute einzeln in die Röhre geschoben hat, dem sei verraten: Er hat in einem Dresdner Einkaufszentrum einen Leergut-Automaten gefunden, der das Pfandgut säckeweise annimmt, automatisch zählt und abrechnet.
Während der Pfandhauptmeister in der Stadt Müll zu Geld macht, kann der auf dem Land genauso nützlich sein.
Steffi Maaßen übernimmt Familienerbe
Zu erleben ist das im thüringischen Niederzimmern mit etwas mehr als 1000 Einwohnern. Hier, zwischen Erfurt und Weimar, leben Steffi Maaßen und ihre Familie. „Ich bin auf einem riesigen Bauernhof von Oma und Opa aufgewachsen“, sagt die 41-Jährige. „Als Kind war ich bei der Gemüseaufzucht sowie der Tierhaltung dabei und konnte viel für mein eigenes Leben mitnehmen.“
Den Bauernhof ihrer Kindheit gab die Familie nach der Wende auf. Die drei Generationen blieben aber unter einem Dach vereint – nur in einem neuen Haus. Als Maaßen ihre veranlagte Naturleidenschaft im Arbeitsleben wiederentdeckte, war der heimische Gemeinschaftsgarten schnell nicht mehr genug. „Alle Parteien kamen sich im Beet zunehmend ins Gehege, sodass ich mich irgendwann nach einem eigenen Schrebergarten umsah.“ Die Suche danach reifte im Verlauf zum Wunsch nach einem Eigenheim heran. In der Vergangenheit der Familie wurde sie fündig.
Content-Creator Steffi Maaßen im eigenen Garten
© Steffi Maaßen
„Als ich von dem Haus, das im Ort zum Verkauf stand, erzählte, wies mich meine Oma darauf hin, dass es sich dabei um das ehemalige Heim meines Ururopas handelte.“ Mit dem Kauf im Jahr 2020 hatte die vierköpfige Familie Maaßen nun 5000 Quadratmeter zur Verfügung – davon rund die Hälfte für Obstwiesen und Gartenarbeit. Seitdem baut sie Kartoffeln, Paprika und Möhren an, erntet Birnen, Äpfel oder Kirschen von den Bäumen und hält Hühner. „Am Anfang gab es ein Beet, heute sind es 13 – sieben Hochbeete und sechs normale. Nun sind wir zeitlich aber auch am Limit.“ Zur komplett autarken Versorgung reicht es zwar nur bei den Kartoffeln, ein Großteil könne aber bereits aus dem heimischen Garten abgedeckt werden.
Die Arbeit im Garten bleibt für Maaßen dennoch nur ein zeitintensives Hobby. Hauptberuflich arbeitet sie als Steuerfachangestellte in der Gerüstbaufirma ihres Vaters. Wird dort Material aussortiert, macht sie sich in Ostmanier auf die Suche nach einer neuen Verwendung. „Aus den aussortierten Holzbelägen der Gerüste habe ich meine Hochbeete gebaut.“ Ihr Gewächshäuschen besteht aus den ausrangierten Fenstern des örtlichen Kindergartens.
„Ich möchte den Menschen zeigen, wie wenig Equipment es eigentlich für die Gartenarbeit braucht, wie viel man dafür wiederverwenden kann.“ Neben ihrem Job nimmt sie ihre rund 23.000 Abonnenten aus den sozialen Medien mit in den Garten. Dabei sind das Wiederverwerten und das Einwecken von Lebensmitteln jedoch nur zwei Themen von vielen. „Der Geschmack von eigenem Gemüse und Obst ist ein ganz anderer als im Supermarkt. Zudem oftmals billiger.“ Die Gartentipps, die Steffi Maaßen ihren Followern vermittelt, stammen aus DDR-Zeiten und darüber hinaus. Ihren Account „garten_geheimnisse“ nutzt sie gleichzeitig als fotografisches Gartentagebuch.
Mittlerweile gibt auch sie ihr Generationswissen an ihre beiden Söhne weiter: „Ich versuche, sie an das Thema heranzuführen, so wie es meine Eltern damals bei mir gemacht haben.“ So schließt sich in Niederzimmern nun der Kreis: Die jüngere Generation lernt von der notgedrungenen Effizienz der DDR. Auch wenn der Nachwuchs vielleicht erst später merkt, welch kostbaren Schatz er so ganz beiläufig vermacht bekommen hat.
Den Nachhaltigkeitstrend hat der Osten nicht erfunden. Gelebt hat er ihn aber schon deutlich früher.
Was für Sören Marotz den Vorteil hat, dass nach wie vor Fundstücke aus DDR-Haushalten bei ihm im DDR-Museum abgegeben werden. „Schauen Sie in die Keller und Garagen der Leute, die sind voll. Man kann diesen Reflex, Dinge aufzuheben, weil man sie ja noch mal gebrauchen könnte, nicht einfach abtrainieren.“
Sven Marotz ist Ausstellungsleiter im DDR Museum Berlin.
© Emmanuele Contini/Ostdeutsche Allgemeine
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