Man mag es kaum glauben, aber Berlin hat den härtesten Winter seit über 15 Jahren fast überstanden. Nach zweistelligen Minusgraden, eisigen Windböen und Schneefällen, wie man sie in Deutschland nicht mehr gewohnt ist, klart nun der Himmel auf. Schnee und Eis sind von fast allen Straßen der Hauptstadt verschwunden – mit einer Ausnahme.
Im Neuköllner Richardkiez liegt sogar Ende Februar noch Schnee auf der kopfsteingepflasterten Straße. Alles ist weiß. Überhaupt scheint auf einem bestimmten Abschnitt der namensgebenden Richardstraße alles ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein: Vorkriegsoldtimer, altertümlich gekleidete Menschen und Schriftzüge auf Ladenfenstern, die vor einer Woche noch nicht zu lesen waren. Es wirkt, als schreibe man hier nicht das Jahr 2026, sondern 1926. Wer den Blick jedoch über die Gehwege schweifen lässt, entdeckt Beleuchtung und Kameras. Es wird also wieder einmal gedreht in der Hauptstadt.
Berlin
Dreharbeiten in Neukölln: Welchen Roman Tom Hanks im Richardkiez verfilmen lässt
In der Richardstraße sieht es diese Woche aus wie vor 100 Jahren. Grund dafür: Dreharbeiten – und hinter der Produktion steckt wohl kein Geringerer als Tom Hanks.
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Tom Hanks war noch im vergangenen Jahr persönlich in Berlin – 2026 ließ er sich bislang nicht blicken.
© Maurizio Gambarini/Imago
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