Der große Aufwand hat sich gelohnt, das Premierenpublikum quiekte vor Vergnügen und feierte die Macher von "Die drei Räuber" gestern Nachmittag im Kino in der Kulturbrauerei stürmisch. Der 75-jährige Illustrator Tomi Ungerer, von dem die zauberhafte Buchvorlage zu diesem Animationsfilm über die kleine Tiffany stammt, die sich lieber von drei Räubern entführen lässt als in das Waisenhaus der bösen Tante zu gehen, konnte zufrieden sein. Für Bela B. Felsenheimer, eigentlich bekannt als Mitglied der Band Die Ärzte, brachte dieser Film, in dem er einem der Räuber seine Stimme lieh, doppelte Arbeit: "Ich musste meine Rolle zweimal in unterschiedlichen Tonlagen sprechen." Zwischendurch war er zunächst krank und sollte nicht mehr ins Studio kommen, um den Räuber-Kollegen Joachim Król nicht anzustecken. Dann wurde auch noch der Regisseur ausgetauscht.Alle, die für die Premiere keine Einladung hatten, müssen sich noch bis zum Kinostart am Donnerstag gedulden. Und können sich ja bis dahin schon mal über den Trailer auf www.diedreiraeuber.de amüsieren. (ank.)------------------------------Foto: Tomi Ungerer (r.) und Joachim Król bei der Premiere
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