Migration

Drittstaatenabkommen: Die teure Illusion der Abschiebepolitik

Drittstaatenabkommen sollen Abschiebungen erleichtern, doch Beispiele aus USA und Europa verdeutlichen die hohen Kosten und eine geringe Wirkung. Eine Analyse.

Klaus Bachmann
Klaus Bachmann
15 Min
Ein ICE-Mitarbeiter bei einem Einsatz im Flughafen von Atlanta

Ein ICE-Mitarbeiter bei einem Einsatz im Flughafen von Atlanta

© Nathan Posner/ Imago

Die bisher letzten vier kamen im März nach Eswatini: ein Tansanier, zwei Somalier und ein Sudanese. Geschickt wurden sie von den US-Behörden aufgrund eines bis heute vertraulichen Rahmenabkommens zwischen Eswatini, einer der letzten absolutistischen Monarchien auf dieser Welt, und der Trump-Regierung, von dem das (ohnehin wenig mächtige) Parlament Eswatinis bis heute ebenso wenig gesehen hat wie der US-Kongress.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*