Als der Staatsanwalt den Angeklagten Dennis O. fragt, wie er sich das konkret vorgestellt hat mit der Machtübernahme, muss dieser laut auflachen. Gegen den 30-Jährigen stehen schwere Vorwürfe im Raum, wegen derer er sich am Montagmorgen vor dem Berliner Landgericht verantworten muss. Ihm werden insgesamt neun Taten in der Zeit von Februar bis Ende Juni 2024 zur Last gelegt. Seit seiner Verhaftung vor vier Monaten sitzt O. in Untersuchungshaft.
Die Anklage lautet auf Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und verfassungsfeindliche Einwirkung auf öffentliche Sicherheitsorgane. O. soll in den sozialen Medien den Holocaust geleugnet, antisemitische Texte im Netz veröffentlicht und ein Video, in dem ein Hakenkreuz gezeigt wird, gepostet haben.
Kriminalität
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Antisemitismus, Hass und Drogen: Ein 30-Jähriger muss sich am Montag vor Gericht verantworten. Obwohl er die Taten zugibt, weist er die Vorwürfe weit von sich.
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Der Angeklagte Dennis O. (30) auf der Anklagebank. Ihm wird Volksverhetzung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und verfassungsfeindliche Einwirkung auf öffentliche Sicherheitsorgane vorgeworfen.
© Olaf Wagner
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