„Notwendig“

Leipzig-Drohne: Wie sich die Regierung bei der Schuldfrage widerspricht

Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt schrieb die Bundesregierung den Leipziger Drohnenvorfall offiziell Russland zu. Mit welchem Ziel? Öffentliche Belege fehlen bis heute.

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Abgang mit leeren Händen? Fünf Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schrieb die Bundesregierung den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle offiziell russischen Geheimdiensten zu: Konkrete Belege bleibt sie bis heute schuldig, ebenso eine nachvollziehbare Erklärung für den Zeitpunkt der Attribuierung.

Abgang mit leeren Händen? Fünf Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schrieb die Bundesregierung den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle offiziell russischen Geheimdiensten zu: Konkrete Belege bleibt sie bis heute schuldig, ebenso eine nachvollziehbare Erklärung für den Zeitpunkt der Attribuierung.

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Es ist eine schlichte Frage, die sich seit dem 1. September aufdrängt: Warum wurde die offizielle Zuschreibung des Drohnenvorfalls am Flughafen Leipzig/Halle an russische Nachrichtendienste ausgerechnet fünf Tage vor der Landtagswahl in Sachsen–Anhalt veröffentlicht – und nicht danach? Gewählt wurde am 6. September 2026. Vier Wochen lang hatten die Sicherheitsbehörden geprüft; auf ein paar Tage mehr wäre es, so sollte man meinen, nicht angekommen. Die Bundesregierung hat in der jüngsten Regierungspressekonferenz drei Antworten auf diese eine Frage angeboten - drei, die sich durchaus widersprechen.

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