Nach einer zähen Durststrecke darf die Konzernzentrale in Texas wieder aufatmen. Der US-Elektroautobauer Tesla sendet im Frühjahr 2026 greifbare Signale der Besserung an die Märkte. Die Bilanz belegt das: Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 16 Prozent auf knapp 22,39 Milliarden Dollar. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn kletterte um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar. Die wichtigste Währung in der Autobranche stimmt ebenfalls wieder. Der Konzern hat die Talfahrt gestoppt und mit 358.023 Fahrzeugen weltweit spürbar mehr Autos ausgeliefert als im schwachen Vorjahreszeitraum.
Auch auf dem deutschen Markt lichten sich die Wolken für den Branchenpionier. Nach teils heftigen Einbrüchen meldete sich Tesla im ersten Quartal 2026 bei den Neuzulassungen von reinen Elektroautos auf dem dritten Platz zurück, geschlagen nur von VW und Skoda. Besonders der März sticht in der Zulassungsstatistik heraus: Mit 9252 neuen Fahrzeugen schoss der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 315,1 Prozent in die Höhe.
Die gestiegenen Absatzzahlen stützen sich in Europa auf die Anlage in Grünheide. Das Werk in Brandenburg fungiert als einzige europäische Gigafactory des US-Konzerns. Dort produziert Tesla die Fahrzeuge direkt für den europäischen Binnenmarkt. Lange Transportwege über die Ozeane entfallen. Die Fabrik ermöglicht es dem Autobauer, die europäische Nachfrage aus lokaler Fertigung zu bedienen. Die aktuelle Zunahme der Auslieferungen sichert somit auch die grundlegende Auslastung der Brandenburger Produktionsbänder.
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