Zweirad

E-Schwalbe wird wieder in Suhl gebaut – Emsländer Unternehmerfamilie sichert sich Lizenz

Der DDR-Kultroller kehrt nach Thüringen zurück. Die Familie von Schweinitz übernimmt die Produktion.

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E-Schwalbe pop-up-store auf dem Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg.

E-Schwalbe pop-up-store auf dem Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg.

© IMAGO/Schoening

Auf dem traditionsreichen Simson-Areal im thüringischen Suhl soll wieder ein Zweirad mit dem legendären Schwalben-Design vom Band laufen – diesmal mit Elektroantrieb. Die im Emsland ansässige Unternehmerfamilie von Schweinitz hat nach eigenen Angaben in Suhl-Heinrichs bereits eine Produktionshalle angemietet, um dort eine Elektroversion der Schwalbe zu fertigen, wie der MDR berichtet.

Mit dem Inhaber der Markenrechte sei eine Absichtserklärung über die Übernahme der Lizenz unterzeichnet worden, teilte die Familie mit. Weitere Einzelheiten zu den Konditionen oder dem geplanten Produktionsstart nannte sie nicht.

E-Schwalbe wurde zuletzt in Polen produziert

Die Familie von Schweinitz ist im Zweiradgeschäft kein Neuling: Seit 15 Jahren stellt das Unternehmen Elektroroller der Marke Emco her. Mit der E-Schwalbe übernimmt sie nun ein Produkt, dessen bisherige Fertigung ins Stocken geraten ist. Die Elektro-Schwalbe wurde zuletzt in Polen produziert, das dortige Unternehmen ist jedoch insolvent.

Mit der Verlagerung der Produktion nach Suhl knüpft das Vorhaben an die Geschichte des Standortes an, an dem über Jahrzehnte die ursprüngliche Simson-Schwalbe gebaut wurde.

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