Eddis Eltern arbeiten in einer Sportspezialschule in Mecklenburg-Vorpommern. Wenn in Andreas Martin Widmanns Roman „Eddi“ die Handlung beginnt, haben sie dort gerade gekündigt. Es ist etwas vorgefallen, und um einem Verfahren, einer Strafe oder wachsendem Social-Media-Geraune zu entgehen, entschieden die Eltern, sich woanders zu bewerben. Ihr Neuanfang wird in Japan sein. Leistungssport bleibt überall Leistungssport.
Coming-of-Age
Eines Sommers in Neubrandenburg: Wie „Eddi“ in ein Zeitloch gerät
Andreas Martin Widmann schickt seine Heldin aufs platte Land Mecklenburg-Vorpommerns – und lässt sie dort binnen drei Tagen Erfahrungen machen, die ihr Leben verändern. Die Buchkritik.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Andreas Martin Widmann lebt in Berlin und unterrichtet am Bard College.
© Kuba Leichter
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*