Kaum war das gewichtige Politik-Erklärbuch „Freiheit“ von Kanzlerin a.D. Angela Merkel ausgelesen, da lag das nächste Werk vom Stapel der Leseerwartungsliteratur in der Hand: „Verlust und Erwartung“, Teil 3 der Lebenserinnerungen des FDJ- und SED-Spitzenpolitikers Egon Krenz, der im Herbst 1989 SED-Generalsekretär sowie DDR-Staatsratsvorsitzender war und den Begriff „Wende“ in die Welt setzte.
Deutsch-deutsche Geschichte
Egon Krenz kam zu spät, das Leben strafte ihn: Eine Abrechnung mit sich selbst
1989 und die Folgen: Der dritte Band der Erinnerungen gibt einzigartige Einblicke in die Politik der Wendezeit – und in Abgründe der deutschen Einheit.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
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Egon Krenz, letzter SED-Staatsratsvorsitzender der DDR, hält den dritten Teil seiner Autobiografie in der Hand.
© Söre Stache/dpa
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