Sie hört auf den Namen Mickey, ist 30 Jahre alt und sieht, wenn sie sitzt, von weitem aus wie eine Katze. Sagt ihre Besitzerin Marianne Schütze. Seit Sonntag ist Mickey verschwunden, untergetaucht in den Spandauer Wäldern. Seitdem sucht Marianne Schütze mit ihrem Mann und Bekannten nach dem Tier, einem dunkelfarbigen Kapuzineraffen. Eigentlich lebt Mickey auf einem Grundstück unweit der Spandauer Havel. Draußen gibt es ein Gehege, manchmal darf sie aber auch im Haus herumlaufen. Mickey hat einen Teddy zum Spielen und im Herr des Hauses einen dankbaren Partner beim Fußball. Sonnabends und sonntags wird Mickey ausgeführt in den Wäldern zwischen Seeburg und Ehrenfelde, zwei kleinen brandenburgischen Orten gleich hinter Spandau - bis zum vorigen Sonntag, als zwei Dobermänner auf das Ehepaar und den angeleinten Affen stürzten: Der Affe riss sich los und verschwand in den Wäldern rund um Spandau aus Angst vor den Hunden."Vermutlich wird sie sich von kleinen Vögeln und von Eidechsen ernähren", sagt Affenbesitzerin Marianne Schütze. Sie hofft das Tier wieder zu bekommen, lässt im RBB-Stadtradio danach fahnden und bittet die Spaziergänger rund um die Potsdamer Chaussee in Gatow um Hinweise. Wer hat einen dunkelbraunen Affen (Kennzeichen: Metallkette am Hinterteil) gesehen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0172/393 05 06 entgegen genommen. Die Besitzer haben zudem einen Finderlohn versprochen. (gäd.)
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