Premiere

Ein Abend mit Bülow und Sonneborn: „Freue mich, dass wir jetzt NGOs mit CDU-Sicht bekommen“

Marco Bülow hat ein Buch über Korruption geschrieben. Bei der Premiere im Pfefferberg-Theater wird gegen die Grünen, die EU und Aserbaidschan ausgeteilt.

Kevin Gensheimer
Kevin Gensheimer
4 Min
Beide Mitglieder bei Die Partei und beide hoffnungslose Idealisten: Martin Sonneborn und Marco Bülow (r.)

Beide Mitglieder bei Die Partei und beide hoffnungslose Idealisten: Martin Sonneborn und Marco Bülow (r.)

© Stephanie Steinkopf/Ostkreuz

„Ich hasse die Grünen!“ – Dieser Satz geht Martin Sonneborn so laut und deutlich von den Lippen, dass ein Lachen, aber auch ein kleines Raunen durch das Publikum gehen. Alle ihre Ideale hätten die Grünen über Bord geworfen. Zumindest das können sich die beiden Männer auf der Bühne nicht vorwerfen. Der eine ist Satiriker und EU-Parlamentarier, fraktionslos und unterliegt somit keiner Fraktionsdisziplin – der andere, Marco Bülow, ehemaliger SPD-Abgeordneter, trat 2018 wegen politischer Konflikte aus der Partei aus. Jetzt hat das ehemalige Mitglied des Bundestags ein Buch geschrieben, in dem es um das Thema Korruption geht.

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