Die Landwirtschaft im Osten steht unter Druck. Steigende Kosten, hohe Energiepreise, Wassermangel und der fortschreitende Strukturwandel setzen die Betriebe zunehmend unter Druck. Zugleich wächst auf dem Land die Unzufriedenheit mit der Politik. Torsten Krawczyk, Präsident des Sächsischen Bauernverbands und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbands, spricht über die besondere Lage der ostdeutschen Landwirtschaft, die Folgen für den ländlichen Raum und die Forderungen der Bauern an die Politik.
Landwirtschaft
Ein Bauernpräsident spricht Klartext: „Wir stehen aktuell vor der größten wirtschaftlichen Krise, die wir je gesehen haben“
Es gärt auf dem Land: Jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb im Osten steckt in Schwierigkeiten. Doch der Bauernverband ist vorsichtig: Die nächsten Proteste könnten eskalieren.
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Torsten Krawczyk hat eine Schweinezucht mit 100 Tieren in Sachsen. Die Selbstvermarktung trägt sich gerade noch, doch konventionelle Mastbetriebe machen pro Schwein 20 bis 50 Euro Verluste.
© Alexander Schumann für Ostdeutsche Allgemeine
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