Der Leipziger Maler Wolfgang Mattheuer (1927–2004) wollte nicht „Künstler“ genannt werden als ein Wesen, das sich per se besonders aus der Masse heraushebt. Vielmehr lebte er handwerkliche Bodenständigkeit: „Ich bin ein Bildermacher“, pflegte er zu sagen. Und meinte damit die Balance zwischen Inhalt und Form, die an keine Mode und kein Dogma gebundene Eigenwilligkeit des Stils. Dazu seine unangepasste, gelegentlich ziemlich skeptische, knorrige, ja mürrisch formulierte aufklärerische Sicht auf Welt und Gesellschaft.
Zeichenkunst
Bildermacher der DDR: Kunsthalle Rostock zeigt Wolfgang Mattheuers stille Landschaftsdramen
Die Kunsthalle Rostock lässt uns die Landschaftsreisen des „skeptischen Romantikers“ Wolfgang Mattheuer aus der „Leipziger Schule“ nacherleben.
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Wolfgang Mattheuer: „Mädchen in Bratsk“, 1966, Gouache
© VG Bildkunst Bonn 2026/Wolfgang Mattheuer
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