Eine aktuelle Studie untermauert nun diesen Zusammenhang – und zeigt eindrücklich, wohin eine solche Entwicklung auf Dauer und global betrachtet führt. Forscher um Benjamin Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben zusammengetragen, wie sich die Ernährungsgewohnheiten in den einzelnen Ländern in den vergangenen Jahren entwickelt haben, und geprüft, ob sie im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung und den Übergewichtsraten stehen. Für ihre jetzt im Fachmagazin „Scientific Reports“ veröffentlichte Analyse nutzten die Wissenschaftler Daten der Welternährungsorganisation und einer großen medizinischen Datenbank, in der Risikofaktoren wie Adipositas und Bluthochdruck dokumentiert werden, die zu sogenannten nicht-übertragbaren Krankheiten wie Schlaganfall und Diabetes beitragen.
Welternährung
Ein dickes Problem: Vier Milliarden Übergewichtige im Jahr 2050
Wenn sich die Wohlstandsernährung weiter durchsetzt, steigt die Zahl der Fettleibigen massiv an – und ein Drittel der Nahrungsmittel wird vergeudet.
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Welche Lebensmittel dominieren in der Zukunft? Das ist für die Gesundheit der Menschen und den Erhalt der Natur eine wichtige Frage.
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