CSD-Terror

„Ein echter Mann“: In der arabischen Welt wird der islamistische Terror gegen den Berliner CSD bejubelt

In den sozialen Medien wird Abdul Ballout als Held und Märtyrer gefeiert. Einige geben Empfehlungen für weitere Terroranschläge.

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Kurz nach dem Anschlag auf den CSD im Berliner Tiergarten.

Kurz nach dem Anschlag auf den CSD im Berliner Tiergarten.

© Sergej Glanze/imago

Nach dem islamistischen Terroranschlag auf den CSD in Berlin überschlagen sich die offiziellen Beileids- und Solidaritätsbekundungen mit Opfern, Hinterbliebenen und der queeren Community. Anders sieht es in der islamischen Welt aus. In arabischsprachigen Social-Media-Kanälen gibt es eine Flut terrorverherrlichender Kommentare.

Ein Beispiel dafür ist die Facebook-Seite des weltweit größten arabischsprachigen Fernsehsenders Al-Jazeera. Die Al-Jazeera-Kommentarspalte zum CSD-Anschlag ist gefüllt mit mehr als 5000 Beiträgen, in denen der Terroranschlag, bei dem am 25. Juli eine Frau getötet und 31 weitere Menschen verletzt wurden, als Heldentat gefeiert wird.

Was dort zu lesen ist, dürfte für manch freiheitlich-westlich sozialisierten Menschen verstörend sein. Denn in der arabischen Welt – ob im Jemen, in Ägypten, Algerien oder Tunesien – wird die Tat bejubelt. Auf die Online-Hetze in den sozialen Medien machte schon am Tag nach dem Anschlag das Portal Apollo-News aufmerksam.

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