Jetzt also ein Film über Robert Habeck, dessen verlorener Wahlkampf sich anfühlt, als läge er Lichtjahre zurück. Nicht nur für die Grünen, die immer noch staunend auf ihre Blessuren schauen und sich wundern, warum sie, „die Guten“, ihn trotz eines Kanzlerkandidaten verloren haben, der nach dem Ampelbruch und heftig zerpflücktem Heizungsgesetz kurz vor der Neuwahl noch ein kurzes Umfrage-High erlebte. Dabei hatte er sich doch so nett in einem kurzen Küchen-Clip auf Social Media präsentiert, Grönemeyer summend („Zeit, dass sich was dreht“) und ein Armbändchen mit eindeutigen Steinchen tragend: „Kanzler Era“.
Kino
Zart gezeichnet, hart verfehlt: Die Habeck-Doku und die Blindheit der Guten
Der Regisseur Lars Jessen hat seinen Freund Robert Habeck im Wahlkampf 2025 begleitet. Wirklich schmerzhaft wird es in diesem Film für die Grünen nur, wenn ein Ostler spricht.
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Er ist dann mal weg: Robert Habeck, Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Kanzlerkandidat.
© Pandora Film / Florida Film
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