Islam

Ein Hamster verzögerte den Bau: Wie ein Muslim für eine Moschee in Erfurt kämpfte

Das erste Minarett Thüringens wurde eingeweiht. Trotz Anfeindungen hat der Präsident der Gemeinde nur „Liebe für alle“ übrig. Ein Porträt.

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„Ich habe sehr viel Hass erlebt“, sagt Suleman Malik, Sprecher der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt.

„Ich habe sehr viel Hass erlebt“, sagt Suleman Malik, Sprecher der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt.

© IMAGO/Paul-Philipp Braun

Das erste Minarett Thüringens ist kleiner, als man es vielleicht nach all dem medialen Wirbel vermuten mag: Schlank, weiß und mit Halbmond bestückt steht der nur acht Meter hohe Turm als Teil der Mahmud-Moschee mitten in einem Erfurter Industriegebiet. Kalligrafien zieren Wände und Fenster des großen Gebetsraums, der Boden ist mit grünem Teppich ausgelegt, die Gebetsnische nach Mekka ausgerichtet. Ein schlichter Raum, schmucklos und unprätentiös.

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