Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) aus Freiberg (Sachsen) gilt als Erfinder der Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft. In seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“ schrieb er erstmals, dass man immer nur so viel Holz schlagen solle, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen könne. Das war 1713. Vielleicht können aufgrund dieser Einsicht die Menschen im Erzgebirge auch heute noch vom Holz aus ihrem Wald leben, wie Ralf Kretschmar aus Scheibenberg im Westerzgebirge. In seiner Werkstatt, einem alten Ballsaal, stapelt sich das Holz.
Innovation
Holzbauweise: Das Haus der Zukunft kommt aus einem Wald in Sachsen
Holzbau-Unternehmer Ralf Kretschmar hat eine Vision. Er will ein Haus aus Massivholz bauen, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Dabei setzt er auf regionale Holzarten, die in Sachsen gedeihen.
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Lebt vom Holz: Ralf Kretschmar (46) aus Scheibenberg im Westerzgebirge
© Jürgen Lösel/Ostdeutsche Allgemeine
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