Der Schwedter hatte nach Angaben der Polizei vor mehreren Monaten über ein soziales Netzwerk eine Frau kennengelernt, die sich „Mavis" nannte. Beide hätten in der Folge Nachrichten ausgetauscht. Ende Mai habe „Mavis" angekündigt, aus den USA in die Uckermark reisen zu wollen, um den Mann zu besuchen, teilte die Polizei mit.
Für die Reise hätten ihr jedoch 650 Euro gefehlt, die der Mann vorstrecken sollte. Er habe den Betrag über Wertkarten beglichen. „Natürlich kam ‚Mavis' nie in Deutschland an und führte auf Nachfrage des Geschädigten hanebüchene Begründungen dafür ins Feld", erklärte die Polizei.
Polizei warnt vor Vorkasse bei Online-Bekanntschaften
Die Ermittler raten Partnersuchenden im Internet zu grundsätzlicher Vorsicht. „Niemand wird behaupten, dass Sie über das Internet nicht Ihren Partner fürs Leben finden können. Doch geht bekanntlich nichts über ein persönliches Kennenlernen", teilte die Polizei mit.
Werde vor einem ersten Treffen um Geld gebeten oder kämen wiederholt Ausreden, solle der Kontakt abgebrochen werden, hieß es weiter. Betroffene sollten Anzeige erstatten und E-Mails sowie Chatverläufe als Beweismittel sichern.
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