Juan Manuel Santos und Pablo Catatumbo waren jahrelang erbitterte Feinde. Der eine bekämpfte als Verteidigungsminister Kolumbiens die linksextremistische FARC, der andere führte die Guerilla im bewaffneten Kampf gegen die Regierung. Auch Cyril Ramaphosa und Roelf Meyer standen in Südafrika auf verschiedenen Seiten der Barrikade. Ramaphosa wurde als Student verhaftet und führte die Bergarbeiter-Gewerkschaft in Streiks gegen das Apartheid-Regime, Meyer war stellvertretender Minister of Law and Order und Verteidigungsminister. Trotzdem setzten sich diese Männer mit ihren Feinden an einen Tisch und verhandelten Abkommen, die ihren Ländern Frieden und neue Perspektiven brachten.
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„Wie Kriege enden und Frieden möglich ist“: Eine Arte-Doku erzählt vom Verhandeln mit dem Feind
Die aufschlussreiche Arte-Doku „Wie Kriege enden und Frieden möglich ist“ interviewt Friedensstifter aus vier Kontinenten. Jeder Politiker sollte sie sehen. Die Kritik.
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Nelson Mandela (l.) und Frederik Willem de Klerk (r.) erhielten 1993 den Friedensnobelpreis für ihre Bemühungen um einen friedlichen Übergang von der Apartheid zu einer freien Gesellschaft in Südafrika.
© Gerard Julien/Getty/ZDF
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