Zwei Parteien, zwei Achsen, zwei Sackgassen: Die Linke setzt auf soziale Basisarbeit, die AfD auf kulturelle Abgrenzung. Es gibt klare programmatische Gegensätze, und doch sind da auch strukturelle Ähnlichkeiten: Beide inszenieren sich als Systemopposition und leben von Krisen, Vertrauensverlust und Polarisierung. Die jeweiligen Lager wirken recht stabil. Doch es stellt sich die Frage: Ist zwischen beiden Parteien eine Wählerwanderung möglich? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Und was sagen die beiden Parteien dazu?
Zwischen Vertrauensverlust und Polarisierung: Warum AfD und Linke weniger Gegner als Stabilisierungspartner sind
AfD und Linke haben eines gemeinsam: Sie leben von der Distanz zum politischen Zentrum und polarisieren. Kann also ein AfD-Wähler zur Linke wechseln – oder umgekehrt?
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Auf einen Blick: AfD-Chefin Alice Weidel (l.) und Linke-Chefin Ines Schwerdtner
© Fotomontage
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