Nirgends auf seinen Stadt-Bildern finden sich Berlins Monumente oder Wahrzeichen. Pathetisches mag Wolfgang Leber nicht. Der Urberliner malt seine Berlin-Szenen, ob draußen oder drinnen als Interieurs, leicht, konstruktiv, espritgeladen. Die wenigen Figuren im Raum sind in die Farbflächen, die vertikalen und horizontalen Pinselstriche und Liniengefüge nur wie eingespannt. Selten wirken diese Bilder auf Leinwand oder Holztafeln aufgeladen von der Hektik der schlaflosen Großstadt. Und auch nicht von deren schwerlastender Vergangenheit.
Jubiläum
Eine Prise Paris-Flair: Wolfgang Leber, der späte Matisse von der Spree
Wolfgang Leber, der „französischste“ aller Maler im ruppigen Berlin, wird 90. Die Galerie Sandau richtet ihm die Geburtstagsschau aus.
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Wolfgang Leber: „Velopark“, 2023, Öl auf Hartfaser
© VG Bildkunst Bonn 2026/Galerie Sandau/Florian Selig
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