Foto: Der Schriftsteller Wladimir Kaminer hat sich gestern am Kollwitzplatz als 10 000. Berliner in die Liste der Volksinitiative "Schule in Freiheit" eingetragen. Die Initiative setzt sich für die inhaltliche und organisatorische Autonomie der Schulen sowie die finanzielle Gleichstellung von staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen ein. "Ich halte Bildung für zu wichtig, um sie dem Staat zu überlassen", sagte Kaminer und forderte, den Schülern "mehr Leidenschaft statt mehr Leistung" abzuverlangen. Die Initiative will bis Mitte November 20 000 Unterschriften sammeln. Dann erhielte sie das Rederecht im Abgeordnetenhaus und könnte ihre Vorschläge öffentlich vorstellen.
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