Kriminalität

Einsatz in Wittenau: Explosion in Shisha-Laden im Norden Berlins

Im Reinickendorfer Ortsteil Wittenau wird die ruhige Nacht jäh durchbrochen. Unbekannte werfen einen Gegenstand durch die Scheibe eines Geschäfts und fliehen.

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Für Anwohner wird es ein Schreck gewesen sein: Im Reinickendorfer Ortsteil Wittenau im Norden Berlins haben Unbekannte einen Gegenstand durch die Scheibe eines Shisha-Ladens geworfen, der in dem Geschäft explodierte.

Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend um kurz vor Mitternacht, wie die Polizei am Sonntag auf der Plattform X mitteilte. Die Explosion habe die Tür des Geschäfts aus seiner Verankerung gerissen und ein kleines Feuer ausgelöst. Verletzt worden sei niemand. Die Polizei ermittelt.

Bei dem Geschäft handele es sich um einen Laden für Shisha-Bedarf. Nach bisherigen Erkenntnissen warfen die Täter einen Gegenstand durch eine Scheibe ins Innere, der dann detonierte. Das entstandene Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Die Einsatzkräfte wurden demnach um kurz nach 23 Uhr zu dem Laden in der Straße Alt-Wittenau gerufen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten sich unbekannte Personen Zugang zu dem Laden verschafft, darin mehrere Camping-Gaskartuschen deponiert und diese mit Pyrotechnik zur Umsetzung gebracht.

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Durch die Explosion wurde die aus den Angeln gerissene Eingangstür auf den Gehweg geschleudert. Zum Tatzeitpunkt befanden sich laut Polizei-Pressestelle keine Personen in dem Geschäft. Die weiteren Ermittlungen führt das für Sprengstoffdelikte zuständige Kommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes.

Erst vor wenigen Tagen hatten zwei Täter nachts eine Handgranate in eine Bar in Kreuzberg geworfen. Auch hier wurde glücklicherweise niemand verletzt. Das Sprengstoffkommissariat des Staatsschutzes übernahm die Ermittlungen. Diese laufen nach Angaben der Polizei in enger Zusammenarbeit mit der „BAO Ferrum“.

Diese Ermittlungsgruppe wurde eingesetzt, um die Schussabgaben, die sich in den vergangenen Monaten in Berlin häuften, aufzuklären. Die Fahnder gehen davon aus, dass die Schießereien und Anschläge mit Schutzgelderpressungen gegen Gewerbetreibende zusammenhängen.

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