Eishockey

Eislöwen vor Abstieg: Dresden plant schon für die zweite Liga

Das Abenteuer in die Deutsche Eishockey Liga ist für die Dresdner Eislöwen nach einer Saison wohl wieder beendet. Eine kleine Chance auf den Klassenerhalt gibt es dennoch.

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Deutsche Eishockey Liga: Die Dresdner Eislöwen (in Weiß) müssen nach nur einer Saison wieder zurück in die zweite Liga.

Deutsche Eishockey Liga: Die Dresdner Eislöwen (in Weiß) müssen nach nur einer Saison wieder zurück in die zweite Liga.

© Beautiful Sports/Goldberg/imago

Für die Dresdner Eislöwen endete das vergangene Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga mit zwei weiteren Niederlagen. Am Freitagabend (13. März) verloren sie zu Hause gegen die Löwen Frankfurt mit 4:6, und zwei Tage später unterlagen sie zum Abschluss der Hauptrunde bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven mit 1:6. Damit ist für die Sachsen das Abenteuer erste Liga aller Voraussicht nach nach nur einer Saison bereits wieder vorbei.

Obwohl die Eislöwen noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt haben – dafür müsste der kommende DEL2-Meister auf eine Lizenzbeantragung verzichten –, plant man in Dresden bereits voll und ganz für die 2. Eishockeyliga Deutschlands.

„Wir gehen davon aus, dass wir zweitklassig spielen“, sagt Geschäftsführer Maik Walsdorf in einem Interview mit dem MDR. Wesentlich einfacher wird es für den Dresdner Eissportclub in der neuen Saison im deutschen Eishockey-Unterhaus aber nicht. Beispielsweise wird der letztjährige DEL-Absteiger Düsseldorfer EG einer der größten Konkurrenten im Kampf um den Wiederaufstieg in die DEL sein.

Große Fanunterstützung trotz Niederlagen

Da der Abstieg für die Eislöwen schon seit einigen Wochen besiegelt ist, beschäftigt sich die Vorstandsetage bereits emsig mit den Planungen für die neue Spielzeit in der zweiten Liga. „Das Gerüst der Mannschaft steht. Wir sind noch vorsichtig bei den Import-Lizenzen“, verrät Walsdorf.

Obwohl es für die Löwen in der Saison nicht so lief, wie gewünscht, findet der Geschäftsführer den immensen Support der Mannschaft durch die eigenen Fans beachtlich: „Dass man bei so einer sportlichen Talfahrt so eine Unterstützung spürt, das ist außergewöhnlich und macht uns unfassbar stolz.“ Bei Heimspielen war die Halle in Dresden stets so gut wie ausverkauft (98 Prozent Auslastung).

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Ein paar emotionale Worte fand Gerry Fleming, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen, nach der Niederlage zum Ende der Hauptrunde in Bremen: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, unseren Fans für ihre Stärke, ihre Unterstützung und ihre Energie während des ganzen Jahres zu danken. Es war eine schwierige Saison, aber unsere Fans sind uns immer treu geblieben – mit viel Energie und Begeisterung. Im Namen der Mannschaft, von mir persönlich und der gesamten Organisation: Vielen Dank“, ist auf der Homepage der Eislöwen zu lesen.

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