Ukrainekrieg

Eklat im Weißen Haus: Einschätzungen aus der Ukraine – „Selenskyj ist zu weit gegangen“

In der Ukraine steigt die Unsicherheit nach dem Streit zwischen Selenskyj und Trump. Der Verlust der USAID-Finanzhilfen könnte das Land schwer treffen.

Simon Zeise
Simon Zeise
3 Min
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während eines Interviews mit FOX News in Washington. (zu dpa: «Selenskyj dankt den USA erneut»)

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während eines Interviews mit FOX News in Washington. (zu dpa: «Selenskyj dankt den USA erneut»)

© Jose Luis Magana/AP

In der Ukraine sind Politiker über den Eklat im Weißen Haus erschüttert. Insgesamt herrschte am Samstag in Kiew Unsicherheit darüber, ob die USA das Land weiter unterstützen werden.

„Ich hoffe, dass uns die USA wegen ihres ‚Afghanistan-Syndrom‘ unterstützen werden“, sagte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister, Oleksii Reznikov, der Washington Post. Trump hatte den chaotischen Abzug der US-Armee aus Afghanistan zu Beginn von Joe Bidens Amtszeit oft kritisiert. Ein überhasteter Abbruch der Beziehungen zur Ukraine könnte für die US-Regierung eine ähnliche Blamage nach sich ziehen.

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