„Völliger Idiot“

Starlink-Streit: Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O’Leary beleidigen sich gegenseitig

Ryanair-Chef Michael O’Leary lehnt Starlink-Internet in seinen Flugzeugen ab und bezeichnet Elon Musk als „Idioten“. Musk kontert mit eigenen Beleidigungen.

2 Min

In Zusammenhang mit einem Streit über die Bereitstellung von WLAN an Bord von Flugzeugen haben sich Ryanair-Chef Michael O’Leary und Tech-Milliardär Elon Musk einen Schlagabtausch geliefert. O’Leary sei ein „völliger Idiot“, der gefeuert werden sollte, erklärte Musk am Freitag auf X.

Die Auseinandersetzung begann, nachdem O’Leary vor einigen Tagen die Installation von Musks Internetdienst Starlink in Ryanair-Flugzeugen ausgeschlossen hatte. Er sagte demnach, dass der Dienst durch den Luftwiderstand der Antenne Treibstoffkosten erhöhen und die Fluggesellschaft bis zu 250 Millionen Dollar im Jahr kosten könnte.

Ryanair-Chef: Elon Musk „ist ein Idiot“

Auf eine Äußerung Musks, der Ryanair-Chef sei „falsch informiert“, erwiderte O’Leary gegenüber dem irischen Radiosender Newstalk, das Wissen von Elon Musk über Flüge und Luftwiderstand sei „gleich null“. Weiter sagte er, er wolle dem Milliardär keine Beachtung schenken. „Er ist ein Idiot – sehr reich, aber trotzdem ein Idiot“, so O’Leary. Musks Onlinedienst X bezeichnete er als „Jauchegrube“.

Musk schrieb daraufhin auf X: „Der Ryanair-Chef ist ein Vollidiot. Feuert ihn!“ In einem weiteren Beitrag beschuldigte er O’Leary, die Auswirkungen des Treibstoffverbrauchs von Starlink um den Faktor 10 falsch eingeschätzt zu haben. Anschließend forderte er erneut, „diesen Schwachkopf“ zu feuern.

Auch der offizielle Ryanair-Account auf X mischte sich während eines Ausfalls der Plattform am Freitag in die Auseinandersetzung ein und verspottete Musk mit der Frage: „Vielleicht brauchen Sie WLAN?“

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Fluggesellschaften sind einem Reuters-Bericht zufolge zu einer immer wichtigeren Kundengruppe für Starlink geworden. Mehr als zwei Dutzend Fluggesellschaften, darunter United Airlines, Qatar Airways und Lufthansa, wollen den Dienst demnach in ihren Flotten einführen.


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