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Wegen Unterstützung für Selenskyj? Musk will Community Notes von X „reparieren“

X setzte bislang bei der Überprüfung von Fakten auf die Nutzer und deren Anmerkungen zu veröffentlichten Inhalten. Elon Musk ist nun jedoch unzufrieden mit den sogenannten Community Notes.

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X-Besitzer Elon Musk hat US-Präsident Donald Trump in seiner Kritik am ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Rücken gestärkt.

X-Besitzer Elon Musk hat US-Präsident Donald Trump in seiner Kritik am ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Rücken gestärkt.

© Sebastian Gollnow/dpa

Tech-Milliardär und X-Besitzer Elon Musk hat am Donnerstag angekündigt, dass er die Community-Notes-Funktion seiner Social-Media-Plattform „reparieren“ werde. „Leider wird @CommunityNotes zunehmend von Regierungen und alten Medien manipuliert“, schrieb Musk auf X. „Wir arbeiten daran, dies zu beheben“, hieß es in dem Post weiter.

Hintergrund ist offenbar die Unterstützung in den Community Notes für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der kürzlich ins Kreuzfeuer des US-Präsidenten Donald Trump geraten war. Trump hatte Selenskyj vorgeworfen, ein „Diktator ohne Wahlen“ zu sein und keinen Rückhalt in seiner Bevölkerung zu genießen.

Musk zweifelt Umfrage zu Selenskyj an

Musk kritisierte in seinem jüngsten Post zu den Community Notes eine Umfrage des Kyiv International Institute of Sociology (KIIS), die ergeben hatte, dass 57 Prozent der Ukrainer ihrem amtierenden Präsidenten vertrauen und die im Widerspruch zu der von Trump zitierten Zahl von vier Prozent stand. Die von Musk angezweifelte Umfrage wurde in einem CNN-Faktencheck über die Aussage des US-Präsidenten zitiert.

Musk teilte nun die Aussagen eines Nutzers, der behauptet hatte, KIIS werde von der US-Behörde für internationale Entwicklung, USAID, finanziert – der Behörde, die Trump nach eigener Aussage abschaffen will. Der Nutzer gab zudem an, dass KIIS von einem „SEHR patriotischen Ukrainer namens Anton Hrushetskyi“ geleitet werde, und deutete an, dass die Umfrage damit wahrscheinlich nicht glaubwürdig ist. Musk schrieb dazu: „Es sollte völlig klar sein, dass eine von Selenskyj gesteuerte Umfrage über seine EIGENE Zustimmung nicht glaubwürdig ist!“

Mit den „Community-Notes“ können Nutzer Beiträge überprüfen, die möglicherweise Desinformationen enthalten, und einordnenden Kontext hinzufügen. Musk hatte diese Funktion im Jahr 2022 bei der Übernahme des damals noch unter dem Namen Twitter bekannten Onlinedienstes eingeführt.

Somit setzte X bislang bei der Überprüfung von Fakten auf die Nutzer und deren Anmerkungen zu den veröffentlichten Inhalten. Das System der „kollektiven Anmerkungen“ stelle eine Methode bereit, „mit der Leute auf X gemeinsam hilfreiche Anmerkungen für möglicherweise irreführende Posts verfassen“, heißt es in der Anleitung des Onlinedienstes. (mit AFP)

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