Risikobewertung Corona-Impfstoff

EMA empfiehlt Einsatz von Johnson & Johnson uneingeschränkt

Der Nutzen überwiegt mögliche Risiken. Auch wenn der Wirkstoff, ähnlich wie das Vakzin von Astrazeneca, in sehr seltenen Fällen Thrombosen auslösen kann.

Dorothea Nitzsche
Dorothea Nitzsche
3 Min
Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann in der EU nach Prüfung der EMA uneingeschränkt verwendet werden.

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann in der EU nach Prüfung der EMA uneingeschränkt verwendet werden.

© Foto: dpa/Johnson & Johnson

„Impfstoffe spielen eine sehr wichtige Rolle in der Bekämpfung der Pandemie. Jeden Tag sterben Tausende Menschen“, sagt EMA-Chefin Emer Cooke bei einer digitalen Pressekonferenz. Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) kam zu dem Schluss, dass der Impfstoff von Johnson & Johnson gut wirksam ist und vor schweren Covid-19-Verläufen schützt. Dennoch empfiehlt die Europäische Arzneimittelbehörde, ähnlich wie beim Vakzin von Astrazeneca, einen Warnhinweis zu möglicherweise auftretenden Blutgerinnseln in die Beipackzettel für den Covid-19-Impfstoff aufzunehmen. Thrombosen können sehr seltene Nebenwirkungen des Impfstoffs sein.

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