Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben sich offiziell von der Plattform X, ehemals Twitter verabschiedet. In einem Beitrag schrieb die BVG: „Liebe Fahrgäste, das ist unsere Endstation“. Die Verkehrsbetriebe seien weiterhin in den sozialen Medien aktiv, allerdings nur noch auf Instagram, Facebook und TikTok.
Dies gilt auch für die Profile der BVG-Straßenbahn, U-Bahn und Busse, die regelmäßig Nutzer über Störungen oder Verspätungen auf X informierten.
Wie die BVG der Berliner Zeitung auf Anfrage mitteilte, ist der Grund für das Verlassen der Plattform „aufgrund der zunehmenden Präsenz von Hass, Hetze, Populismus und unkontrollierter Hatespeech“. Diese Entwicklungen stünden im Widerspruch zu den Werten der BVG, so ein Sprecher des Unternehmens weiter.
Organisationen verlassen Plattform X
Mitte Juni kündigten 46 Organisationen an, die Plattform zu verlassen. Dem sogenannten „eXit“-Bündnis gehören mehrere Klimaschutzorganisationen, aber auch bekannte Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO) International an.
Tesla-Chef Elon Musk übernahm die Plattform im Jahr 2022 und benannte sie von Twitter in X um. Mit Musks Übernahme gingen bereits vor zwei Jahren zahlreiche Kontroversen einher. Mehrere Firmen zogen sich schon damals von der Plattform zurück.
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