Gianni Infantino steht erneut im Mittelpunkt einer Debatte über seine Zeit bei der Uefa. Der Kontinentalverband hat bestätigt, dass eine frühere Mitarbeiterin des heutigen Fifa-Präsidenten bei ihrem Ausscheiden Ende 2011 eine mindestens sechsstellige Abfindung erhielt. Zudem übernahm die Uefa die Gebühren für ein MBA-Studium der Frau. Zuvor hatte die englische Zeitung „The Telegraph“ darüber berichtet.
Die Uefa bestätigte die Zahlungen auf dpa-Anfrage. Nach Angaben des Verbands entsprachen sowohl die Abfindung als auch die Übernahme der Studiengebühren den damals geltenden Regelungen für ausscheidende Mitarbeiter. Einen Zusammenhang mit einem Fehlverhalten Infantinos stellt die Uefa in ihrer Stellungnahme nicht her.
Fußball
Enthüllung um Fifa-Boss! Diese alten Uefa-Zahlungen holen Infantino jetzt ein
Ein Bericht über eine sechsstellige Abfindung bringt Fifa-Chef Infantino in Erklärungsnot. Die Uefa bestätigt den Fall, spricht aber von alten Regeln.
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Erneut in Erklärungsnot: Fifa-Präsident Gianni Infantino
© Yolanda Ruiz/Imago
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