Die Entscheidung, wie oft Helge Schneider mit seiner "Comeback - der letzte Versuch"-Tournee auf der Freilichtbühne am Weißen See auftreten darf, wurde erneut verschoben.Noch wird der neue Antrag des Veranstalters Jörg Lengauer geprüft. Wird er nächste Woche bewilligt, kann Schneider fünf Abende lang, vom 11. bis 15. August, in der vorgezogenen Zeit von 19 bis 21 Uhr auftreten. Der 16. Juli würde dann nicht als weiterer Konzerttermin genutzt werden. Dennoch für alle Schneider-Freunde eine erfreuliche Entwicklung, wurden doch zunächst nur die ersten drei Abende bewilligt."Der neue Antrag ist durchaus prüfenswert", sagt Stadträtin Christa Müller. "Es ist sehr denkbar, daß wir zu einem positiven Ergebnis kommen. Wir müssen aber trotz eines so moderaten Angebotes die Anwohner bedenken, um die es ja schließlich auch geht. Wir vermitteln hier ja zwischen zwei Seiten, dem Veranstalter und den Bürgern."Eigentlich verordnet ein Gutachten zur Lärmbelästigung der Freilichtbühne am Weißen See ausdrücklich, daß Konzerte an aufeinanderfolgenden Tagen vermieden werden sollten. Nach Absprache mit den Anwohnern wurden Helge Schneider drei Konzerte bewilligt - für die Fans natürlich viel zu wenig.In Zusammenarbeit mit der Heimstättenvertretung wird nun die schon erteilte Sondergenehmigung erneut geprüft.Veranstalter Jörg Lengauer hoffnungsvoll: "Wir würden uns natürlich über fünf Termine freuen, doch im Moment ist ja noch nichts endgültig entschieden."
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