Eigentlich sollte es um Hendrikje Klein gehen, also um die erste Linken-Politikerin an der Spitze des Berliner Abgeordnetenhauses, um einen historischen Machtwechsel und den Beginn einer neuen Wahlperiode. Doch am Donnerstag fällt auf den Fluren des Parlaments ein anderer Name mindestens ebenso häufig: Elif Eralp. Und mit ihm die Frage, wie viel Angst sich eine mögliche Regierungschefin vor radikalen Aktivisten und Extremisten – auch in den eigenen Reihen – leisten kann.
Die Stimmung ist genau deshalb eigentümlich an diesem ersten Sitzungstag. Viele neue Abgeordnete sind zum ersten Mal im Parlament, andere begrüßen alte Bekannte. Zugleich ist die Anspannung zu spüren: Am Morgen hat der Spiegel einen Bericht veröffentlicht, der Eralp, die mögliche nächste Regierende Bürgermeisterin, in Erklärungsnot bringt.
Landtagssitzung
Eralp-Affäre überschattet Neustart im Berliner Parlament: „Ich glaube ihr, dass sie Angst hat“
Die Linke feiert einen historischen Erfolg. Doch auf den Fluren des Abgeordnetenhauses dreht sich vieles um eine ganz andere Geschichte.
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Elif Eralp (Die Linke) bei der konstituierenden Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am Donnerstag. Ein Spiegel-Bericht über die Politikerin sorgt für Diskussionen.
© Maurizio Gambarini/IMAGO/Funke Foto Services
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