Wegen einer unklaren Rauchentwicklung an Bord ist ein Airbus mit 232 Menschen in der Nacht zum Montag am Flughafen Erfurt-Weimar notgelandet. Verletzt wurde niemand, die Passagiere konnten am Mittag mit einer Ersatzmaschine nach London weiterreisen.
Rauch im Flugzeug: Notlandung und Evakuierung
Der Airbus A321 der britischen Fluggesellschaft Jet2 war nach Angaben des Flughafens auf dem Weg von Griechenland nach London, als die Besatzung gegen 01.15 Uhr eine unklare Rauchentwicklung meldete. An Bord befanden sich 225 Passagiere und sieben Crewmitglieder. Die Maschine landete sicher in Erfurt und wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert, wie der Flughafen mitteilte.
Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr und der Feuerwehr Erfurt überprüften das Flugzeug anschließend auf die Ursache der gemeldeten Rauchentwicklung. Ein Brand sei nicht festgestellt worden, sagte ein Flughafensprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zur möglichen Ursache machte er keine Angaben. Die Maschine bleibe zunächst in Erfurt und werde von Technikern der Fluggesellschaft untersucht.
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104 Einsatzkräfte vor Ort – Fluggäste kamen ans Ziel
Die evakuierten Reisenden wurden im Terminal untergebracht und nach Angaben des Flughafens vom Katastrophenschutz-Betreuungszug versorgt. Insgesamt waren 104 Einsatzkräfte der Feuerwehr Erfurt, der Flughafenfeuerwehr, des Rettungsdienstes einschließlich des Leitenden Notarztes sowie des Katastrophenschutz-Betreuungszuges im Einsatz. Durch das koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte sei die Lage zügig und sicher bewältigt worden, teilte der Flughafen mit.
Die Fluggesellschaft übernahm nach Angaben des Flughafensprechers die Organisation des Weitertransports. Eine Ersatzmaschine musste dafür zunächst aus dem Vereinigten Königreich nach Thüringen fliegen. Gegen 12.45 Uhr hob der Flieger mit Ziel London Luton ab.
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