AHRENSFELDE. Im Streit um die zukünftige Ortsumgehung von Ahrensfelde (Landkreis Barnim) hat die Bürgerinitiative, die eine südöstliche Umfahrung ihres Ortes favorisiert, jetzt eine schalltechnische Grobanalyse in Auftrag gegeben. Mit Hilfe eines speziellen Rechenprogramms soll die Schallbelastung für die Anwohner bei der vom zuständigen Straßenbauamt Strausberg favorisierten Westumfahrung ermittelt werden. "Wir wollen wissen, wie sich der Schall auf das Siedlungsgebiet von Ahrensfelde ausbreitet", sagt Bernd Allerdissen, einer der Sprecher der Bürgerinitiative. Nach seinen Worten befürchtet die Bürgerinitiative, dass die geplante vierspurige Straße westlich um den Ort die zulässigen Lärm-Grenzwerte um etwa zehn Dezibel überschreitet. Diese betragen am Tage 59 Dezibel und nachts 49 Dezibel. Am 10. Juli dieses Jahres sollen die Ergebnisse der Grobanalyse auf einer Einwohnerversammlung in Ahrensfelde vorgestellt und über das weitere Vorgehen der Bürgerinitiative beraten werden. (md.)
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