Nicht, dass es nicht schon etliche Filme zum vermüllten Berlin gegeben hätte und wir nicht Bescheid wüssten. Wir wissen, wir waten jeden Tag durch Dreck und Elend. Kaum ein Berliner, der noch durch seine Stadt geht und nicht dabei denkt: Oh, wie sieht’s denn hier schon wieder aus? Werden wir bald in einer Dystopie leben, in der es jedem selbst obliegt, sich morgens durch die Müllmassen in seiner Straße zu fräsen oder lieber zu Hause zu bleiben? Schon längst könnte man in tiefstem Defätismus versunken sein, Herrn Wegner und seinen Senat zum Teufel wünschen. Allein, es ist vergebens.
TV-Kritik
Ermittlung im Müll-Sumpf: Berlin versinkt im Dreck
Die RBB-Reportage „Müll überall – Kampf gegen den Dreck“ macht ein wachsendes Berlin-Problem deutlich: Die Menschen hier sind ein asozialer Haufen.
4 Min
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Berlin, wie es leibt und lebt dieser Tage
© Britta Pedersen
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