Waldbrand

Erneutes Feuer in Berlin: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Der Waldbrand an der Havelchaussee stand nicht im Zusammenhang mit dem Großbrand auf dem Sprengplatz. Waren Feuerteufel am Werk?

Sophie Barkey Team News dpa/sba
1 Min
Löscharbeiten nach Waldbrand (Archivbild)

Löscharbeiten nach Waldbrand (Archivbild)

© imago

Die Polizei ermittelt nach dem neuen Waldbrand im Berliner Grunewald in der Nacht zum Samstag wegen Brandstiftung. „Ob fahrlässig oder vorsätzlich ist noch nicht klar“, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Sonntag. Das Feuer war an der Havelchaussee in Höhe Großes Fenster ausgebrochen. Es sei keine Folge des vorherigen Großbrandes auf dem Sprengplatz im Grunewald. „Das sind zwei verschiedene Orte. Der neue Brandort liegt weiter in Richtung Havel“, sagte die Sprecherin.

Der Feuerwehreinsatz mit 50 Kräften war am Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr beendet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag. Es hätten rund 4000 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Das höre sich viel an, sei aber im Vergleich zu anderen Waldbränden eine relativ kleine Fläche. Weil der Boden aber sehr ausgetrocknet sei und dort viel Totholz liege, sei es nicht so einfach gewesen.

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